Dienstag, 8. Oktober 2013

Der Koffer schützt... doch was schützt den Koffer?

Begibt man sich auf Reisen ist es doch sehr hilfreich wenn man seine Sachen im Koffer aufbewahrt. Da sind sie sicher und man hat alles zusammen im Überblick. Dabei dient der Koffer natürlich auch zum Schutz seiner sieben Sachen.

Doch was schützt den Koffer vor unliebsamer Behandlung bei der Gepäckabfertigung?

Vor einigen Jahren habe ich am Flughafen in Madrid erschreckend einen mit giftgrünen Plastik eingepferchten Koffer wahrgenommen. Unweit dieses Koffers habe ich dann die passende Maschine gesichtet. Diese Maschine wickelt für eine nicht zu unterschätzenden Betrag den Koffer in ein Unmenge von Plastik. Ein trauriger Anblick und für mich nur schwer nachzuvollziehende Art der Umweltverschmutzung. Der Koffer als Gebrauchsgegenstand wird zusätzlich mit Plastikfolie geschützt...

Auch in Südamerika sind diese Maschinen verbreitet auch hier nur schwer zu akzeptieren und zu begreifen, warum man bereit ist teilweise bis zu 10 EUR für den Schutz seines Koffers auszugeben, der ja eigentlich zum Schutz seiner Sieben Sachen dienen sollt. Ein plausibler Grund ist natürlich, dass diese Plastikhülle vermeindliche Langfinger stärker davon abgehalten soll, sich an dem Gepäckstück zu schaffen zu machen. Ob das am Ende als Grund ausreicht, ist sicherlich den ein oder anderen Gedanken wert! Was denkt ihr darüber?





Donnerstag, 18. Juli 2013

Die Frage nach dem richtigen Gepäck: Koffer, Reisetasche oder Rucksack

Packen ist ja mitunter ein schwieriges Thema und dann auch noch die Frage nach dem richtigen Gepäckstück. Deswegen haben ich mal die Top 3 der Gepäckstücke für eine Reise zusammengestellt. Die Auswahl liegt natürlich bei euch, aber vielleicht fällt die Entscheidung nach einem kurzen Input ein wenig leichter.

Koffer
Sie sind entweder hart oder weich und ganz wunderbar für Flugreisen geeignet (bitte jeweils die Gepäckbestimmungen der jeweiligen Fluggesellschaft beachten). Leider wird das Gepäck nicht immer ganz so pfleglich behandelt wie man es sich erhofft, somit sollte man sich über Kratzer nicht so sehr ärgern. Sofern ihr über einen Kofferkauf nachdenkt, ein absolutes Muss in meinen Augen sind Rollen und davon am besten gleich vier. Das erspart den Muskelkater und macht das Reisen gleich ein wenig angenehmer. Seinem Rücken zu liebe sollte man auf Erbstücke vielleicht besser verzichten und wirklich auf Rollen setzen.

Bei der Größe des Koffers entscheiden häufig die Reisedauer und ob man den Koffer zum Beispiel mit in die Flugkabine mitnehmen möchte, denn das erspart häufig das Warten auf dem Koffer am Gepäckband. Manche Airlines (meist Billigairlines) berechnen auch für den Koffer extra. Eine Überlegung wie groß und wie viel man mitnimmt lohnt sich also in jedem Fall. Die Größe kann auch bei Schließfächern zum Thema werden. Wer zum Beispiel bis zum Abflug noch Zeit hat, möchte seinen Koffer vielleicht in einem Schließfach einschließen. Diese haben jedoch häufig weniger Stauraum als man erhofft hat.

Wenn man mit der Bahn verreist ist ein großer Koffer eher unpraktisch. Der Stauraum ist ein wenig begrenzt. Hier - sofern möglich - sollte man vielleicht lieber auf einen kleinen Koffer oder eine Reisetasche umsteigen.

Reisetasche
Ideal für einen Kurztrip, ob mit Bahn oder Auto auf der Fahrt in die Ferienwohnung an der Nordsee, das Ferienhaus in den Alpen oder für den Besuch von Freunden und Verwandten. Meist recht leicht und auch mit Rollen zu haben sind sie häufig eine gute Alternative zum Koffer. Je nach Qualität der Tasche sollte man das Gewicht nicht unbedingt bis zum Maximum ausreizen, wenn man reißende Nähte vermeiden möchte.

Rucksack
Natürlich ein Muss für jeden Backpacker aber auch für das Wochenende reicht auch mal ein Rucksack.
Ein Rucksack ist praktisch, denn er gehört auf den Rücken und ermöglicht somit 2 freie Hände. Doch gerade weil der Rucksack auf dem Rücken sitzt, sollte man getreu dem Motto "weniger ist mehr" vorher überlegen was man alles für die Reise (unbedingt!) benötigt. Je nach Größe muss man sich dann ein wenig einschränken. Zudem bringt das Reisen mit Rucksack das ein oder andere Kleidungsstück schnell zum Knittern. Positiv ist dass sich ein guter Rucksack auf den jeweiligen Träger einstellen lässt. Im Falle das der Rucksack doch mal zu knapp wird, hilft ein Karabiner für einen kleine Erweiterung.

Ich hoffe dieser kleiner Überblick hilft euch bei der Entscheidung nach dem richtigen Gepäckstück.


Dienstag, 9. Juli 2013

... wohin fahre ich in den Ferien?

Jedes Jahr die gleiche Frage: Wohin fahren wir in den Ferien? Berge oder Meer? In den Norden oder doch lieber in den Süden. Was erwartet uns diesen Sommer?

Hier mein Vorschlag: Wie wäre denn mal mit den Niederlanden? Die Niederlande haben unheimlich viel zu bieten. Neben wunderschönen Städten, wie Amsterdam und Gouda gibt es nahe Den Haag das Strandbad Scheveningen.

Eine abwechslungsreiche Reise zwischen Stadt und Strand hat für jeden Geschmack was zu bieten. Die Übernachtung auf dem Campingplatz oder Ferienwohnung, die Anreise mit Bahn oder mit dem eigenen Auto ist ebenfalls möglich.

Hier weitere interessante und sehenswerte Städte in den Niederlanden:

  • Amsterdam - eine typische Grachtenfahrt ist ein Muss! 
  • Den Haag - ein Besuch des Stadtteils Schevingen mit seinem kilometerlangen Strand lohnt sich.
  • Rotterdam - bekannt für seinen Hafen und 2. größte Stadt in den Niederlanden
  • Zaandam - sehenswerte Mühlen
  • Gouda - hier ist alles Käse


Seid ihr schon einmal in den Niederlanden gewesen? Wenn ja, was hat euch begeistert?

In diesem Sinne "Goede Reis"

Dienstag, 18. Juni 2013

... meine Packhilfen

Packhilfen. Was wäre ich ohne sie. Packhilfen können einem in vielerlei Hinsicht das Leben erleichtern. Beim Packen und Vorsortieren, aber auch beim Organisieren des Koffers. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Größen, Farben und Formen.

Mit ihnen kann man Tshirts von Hosen trennen oder schmutzige von sauberer Kleidung. Das finde ich sehr praktisch. So gehören Schuhe für mich zum Beispiel auch in einen Stoffbeutel. So werden die Kleider nicht dreckig und ungünstige Gerüche bleiben den Kleidern ebenfalls fern.

Wer sein Geld nicht für diese erwerblichen Packhilfen die es von allen möglichen Firmen und Kofferherstellern gibt ausgeben möchte, der kann auch ganz leicht Plastiktüten für diese Zwecke einsetzen.

Ein weitere Tipp ist der große Kabelsalat. Ladekabel für die Kamera, das Notebook und natürlich dem Handy, elektrische Zahnbürste, Rasierer usw. auch hier erleichtert ein einfacher Beutel, dass das was zusammengehört auch zusammenbleibt.

Viel Spass beim Packen und Ausprobieren.

Dienstag, 2. April 2013

... leider immer zu viel


Kennt Ihr auch die Momente, wenn ihr aus dem Urlaub kommt und ihr entdeckt Klamotten, die ihr während des Urlaubs kein einziges Mal getragen habt.

Wie ärgerlich. Umsonst mitgeschleppt. Völlig unnötig.

Jedes Mal versucht man genau daraus zu lernen und doch klappt es nicht. Mittlerweile habe ich für mich entdeckt, dass die Größe des Koffers darüber entscheidet, wieviel man am Ende mit auf Reisen nimmt. Denn wenn es sein muss, kann man auch einfach nur mit einem Rucksack reisen.

Es gibt so viele Möglichkeiten "zu sparen". Hier ein paar Tipps aus eigener Erfahrung:

Man könnte anstatt von unzähligen T-Shirt stattdessen vielleicht einfach ein Reisewaschmittel mitbringen und einfach zwischendurch mal ein T-Shirt waschen. Auch hilfreich statt unkombinierbaren Farbvarianten sich auf Basic´s beschränken. Weiß und Schwarz kann immer super zu allem kombinieren.

Vielleicht nicht die schickste Variante aber es gibt praktische Hosen an denen man durch einen Reißverschluss die Hosenbeine abmachen kann. Lange und kurze Hose in einem sozusagen. Meistens haben diese Hosen auch ein Material welches, wenn man es wäscht, unheimlich schnell trocknet.

Wenn Ihr selbst schon Erfahrungen gemacht habt und ihr Tipps und Tricks weitergeben möchtet, freue ich mich, wenn Ihr dieses teilt und einfach in die Kommentare schreibt.

Sonntag, 20. Januar 2013

... alte Klamotten

Wer kennt das nicht: Man hat einfach viel zu viele Klamotten im Schrank. Die Konsequenz ist, der Kleiderschrank quillt über und man findet nur selten das was man sucht. Spätestens jetzt sollte man darüber nachdenken den Kleiderschrank auszumisten.

Seit einiger Zeit habe ich mir angewöhnt immer wenn ich in den Urlaub fahre Klamotten mitzunehmen, welche ich dann vor Ort trage und dann auch vor Ort entsorge. So könnte man zum Beispiel 2-3 alte Tshirts mitnehmen, die verblichen oder verfärbt sind, aus der Form geraten sind oder was auch immer, um sie dann im Urlaub als "altes" Strandshirt zu tragen und dann wegzuschmeißen.

Der Vorteil ist, der Koffer wird leichter für die Rückreise und macht gleichzeitig Platz für etwas Neues. Ein kleines Andenken oder ein schönes neues Tshirt mit einem gewissen Bezug an eine schöne Zeit die man im Uraub verbracht hat.

In diesem Sinne viel Spass beim Ausmisten und beim Reisen.


Montag, 7. Januar 2013

... Erinnerungen an den Urlaub


Ob ein Geschenk für die Lieben oder eine kleine Erinnerung aus dem Urlaub. Urlaubsmitbringsel sind immer etwas Tolles. Sie bringen das Gefühl des Urlaubs mit nach Hause und sind eine symbolische Erinnerung an eine schöne Zeit.

Doch auch an die Daheimgebliebenen soll gedacht werden. Manchmal zählt dabei die Geste. Der Beschenkte freut sich das an ihn gedacht wurde auch wenn es vielleicht nur eine Kleinigkeit ist.

Doch leider landen diese nett gemeinten Urlaubsmitbringsel in der Ecke oder den letzten Winkel der Schublade und damit in Vergessenheit.

Dem kann man Abhilfe schaffen. Wie wäre es einfach mal ein praktisches Geschenk aus dem Urlaub zu überreichen?  Das könnte zum Beispiel ein Flaschenöffner sein. Eine Seife oder auch einfach mal ein kleines kulinarisches Schmankerl?

Hier ein paar Vorschläge für Urlaubsmitbringsel die hoffentlich nicht so schnell in der Ecke landen:

Schweiz: Käsefondue
Österreich: Mozartkugeln
Niederlande: Käse
Italien: Salami
Spanien: Aioli oder Schinken
Frankreich: Kräuter der Provence oder auch Süßes mit Lavendelgeschmack

Einfach etwas Besonderes was es nicht überall gibt und somit nicht 08/15 ist.

Dienstag, 4. Dezember 2012

… meinen Reisepass

Für mich ist er wie ein kleines Buch der Erinnerung.


Erinnerung an all Fernreisen, die ich bisher erlebt habe.
Immer wenn ich einen neuen Reisepass beantrage, freu ich mich auf viele leere Seiten, die es wieder zu füllen gilt. Den alten Reisepass behalte ich immer als Erinnerung. Das ist in der Regel kein Problem, denn die Passstelle, kann diesen einfach ungültig machen und dann kann man diesen auch ganz einfach behalten.
Mein letzter Reisepass hatte ganze 16 Stempel. 

Ob rund oder eckig, blau, grün, rot oder schwarz, oder auch in Form der Berühmten „Coco de mer“, welche man als Stempel bei der Einreise auf die Seychellen bekommt, für mich ist jeder Stempel etwas Besonderes.



Jeder Stempel ist für mich sehr bedeutungsvoll. Er ist eine Erinnerung.
Eine Erinnerung an jede Reise. 

Dienstag, 25. September 2012

... mein eigenes Kissen

Am besten schläft man wohl im eigenen Bett. 
Der eine mag die Matratze hart, der andere weich. Der eine schläft nicht gern unter Daune, der eine braucht 3 Kissen, der andere gar keins. Doch die Hotels können es nicht jedem recht machen... 

Daher kann es sich bewähren, wenn man sich sein eigenes Kissen in den Urlaub mitnimmt. Besonders wenn man zu den empfindlicheren Schläfern gehört. Und für einen erholsamen Schlaf ist ein gutes Kissen unverzichtbar. Doch wann ist ein Kissen ein gutes Kissen?



Daune? Nackenkissen? 
Was auch immer man für einen Favoriten hat... das eigene Kissen ist einfach das Beste!

Warum im Urlaub darauf verzichten... sogar bei der Reise ist das eigene Kissen perfekt um einen steifen Nacken zu vermeiden und da ist es egal, ob im Auto, Zug oder Flugzeug... ein steifer Nacken kann einem die Urlaubsstimmung vermiesen... 

Es ist eine Überlegung wert das eigene Kissen mit in den Urlaub zu nehmen... 

Auf eine gute Nacht!

Dienstag, 11. September 2012

... "Kulturbeutel"

Kult oder Kultur 
am Ende sogar Beides?

Das "Ding" ist im Übrigen auch bekannt unter den Begriffen wie: Waschbeutel. Kosmetikkoffer. Kulturtasche. Waschtasche. 

Was hat es denn mit diesem Beutel eigentlich auf sich?

Kultur? 
Jede Menge kleiner Kulturen die man damit sich rumschleppt... stehen sie doch überall da, wo es feucht ist... 
Kultiviert? 
Ist man am Ende kultiviert, wenn man so ein "Ding" besitzt?
Sicherlich dann, wenn man weiß, dass man das "Ding" auch Necessaire nennt. Wenn man es dann auch noch richtig aussprechen kann (ist nämlich französisch) dann ist man schon ganz weit vorne dabei.
Kult?
Es soll ja Menschen geben... die betreiben einen Kult um ihren tägliche Körper... das kennt man dann unter Eitelkeit.
Kultig?
So manche Form, Farbe oder Musterung lässt sich eher mit Kitsch verbinden... und macht es dann schon wieder zu einem Kultobjekt.
Cultura?
Am Ende haben die Lateiner unter uns die Möglichkeit mit ihrem "großem Latinum" hervorzustechen... "cultura" ist das lateinische Wort für Pflege... somit macht das mit dem Begriff eines Pflegebeutels auch wieder Sinn... 

Wie auch immer man das "Ding" für sich bezeichnen möchte... für mich steht fest... das "Ding" ist immer zu klein.
Und daher finde ich sollte der Trend zum einem Zweit-Kulturbeutel gehen.

Dienstag, 4. September 2012

... die Adresse von meinen Freunden.

Die Adressen von meinen Freunden mit in den Urlaub nehmen im guten alten Adressbuch oder neumodisch im Handy eingespeichert. Wozu das gut sein soll? Im Urlaub?

Ja es ist bei dem ein oder anderen schon lange her, aber es gibt noch Menschen die Postkarten an die Lieben nach Hause schicken. Auch wenn sich bei vielen Familien und Freunden die SMS breit gemacht hat im Sinne von „Sind gut angekommen. Wetter ist toll. Sind in 14 Tagen wieder da.“ Eine gute und klassische Postkarte wird für mich nie an Charme verlieren, wenn ich das mal so formulieren darf.
Ihre Vorzüge mal auf den Punkt gebracht. 

Sie ist unheimlich persönlich. Mit Liebe ausgewählt und individuell geschrieben.
Mal ehrlich heutzutage tut einem doch meist nach 5 Minuten Schreiben die Hand weh. Wir sind es einfach nicht mehr gewohnt mit der Hand zu schreiben. Nur noch über Tastatur sei es über den Computer oder das Handy. Da ist so eine handschriftliche Postkarte aus dem Urlaubsort schon etwas Besonderes. Viel zu selten mittlerweile lachen Sie einen an wenn man den Briefkasten aufschließt. Lacht einen doch mal eine Karte entgegen freut man sich umso mehr, wenn man sie bekommt.

Sie ist etwas Besonderes!

Und ich trage in jedem Urlaub dazu bei das auch meine Familie und Freunde ein Teil meines Urlaubs miterleben können. Die Resonanz ist immer groß. „Oh wie schön, ich hab total lange keine Postkarte mehr bekommen“. Na wenn das keine Motivation ist.

Postalische Grüße!

Montag, 12. März 2012

... wo soll ich bloß hin?

Jedes Jahr steht man wieder vor der Frage aller Fragen: "Wohin soll ich bloß im Urlaub fahren?" Angebote vom Badeurlaub über Wandertrips bis hin zur Städtetour gibt es weltweit en masse. Auch als Kulturbegeisterter hat man die Qual der Wahl: Allein Europa bietet so viele reizvolle Ziele, das man sich leicht zu viel vornimmt. Kunstschätze aus verschiedenen Epochen und eine oft traumhafte Landschaft erwarten uns Reisende an den unterschiedlichsten Orten. Egal ob man lieber nach Westen fährt und Fish and Chips in England verspeist, oder Richtung Osten unterwegs ist, um in Ungarn ein deftiges Gulasch zu genießen, unser Kontinent wartet mit unendlich vielen Sehenswürdigkeiten auf. Aber natürlich nicht nur mit historischen und kulturellen Highlights, auch die Natur, die Menschen und ihre Lebensart sind spannend. Am Besten nimmt man sich erst einmal ein paar Stunden Zeit, um in aller Ruhe Brainstorming zu machen...

Und dabei kann man auch gleich überlegen, was für ein Reisetyp man eigentlich ist. Während der echte Sightseeing-Konsument sich ein dichtes Programm mit zahlreichen Stationen und Sehenswürdigkeiten zurechtlegt, packen gemütlich gestimmte Urlauber besser nur ein bis zwei "To Do" Punkte in ihre Tageslisten. Zur Entscheidungsfindung ist es am Einfachsten, sich einen bebilderten Reiseführer aus dem Buchladen oder im Web zu holen und ausgiebig darin zu stöbern. So lässt sich die Frage nach den persönlichen Interessen ("Was will ich eigentlich sehen?") oft anhand der Fotos und Beschreibungen bekannter Sehenswürdigkeiten beantworten.

Bevor man sich dann eine Route zusammenstellt, ist die Wahl des passenden Fahrzeugs wichtig. Wer lieber mit dem eigenen Auto unterwegs ist, als zu fliegen, plant die Route entsprechend mit Übernachtungsmöglichkeiten. Abenteurer und Kurvenhungrige, die sich mit dem Motorrad in die Fremde aufmachen, sollten auf machbare Tagesetappen achten, damit der Urlaub nicht zum Stresstrip wird. Für das Reiseziel England bietet sich beispielsweise das Fahrrad als Reisemittel an. Zwischen dem mystischen Steinkreis von Stonehenge und dem mittelalterlichen Tower of London, kann man auf zwei Rädern entspannt die grüne Insel erkunden. Schafherden und idyllische Steinmäuerchen bilden einen spannenden Kontrast zu dem Big-City-Life in London, wo einem die Sehenswürdigkeiten fast den Atem rauben.

Sonntag, 22. Januar 2012

... Fotos von daheim.


Tja, eine Kamera ist natürlich ein wichtiges Urlaubsaccessoire, aber was sollen die „Fotos von daheim“? Schließlich verreist man doch um Neues zu sehen, eine Abwechslung vom Alltag. Die Heimat bekommt man schon früh genug wieder zu Gesicht, denn die Urlaubszeit verfliegt eigentlich immer viel schneller als einem lieb ist.
Doch die „Fotos von daheim“ sind auch nicht unbedingt als Erinnerungsstück gemeint, nicht als Heimwehmittel oder die Mahnung an „Zuhause ist es doch am schönsten“. Portraits der Lieben oder des Haustiers schmücken ohnehin die Brieftaschen vieler Reisenden. Da ist man entweder der Typ für oder eben nicht.
Die Bilder, von denen ich hier spreche, sollten jedoch eine Auswahl an Lieblingsmotiven sein und sind sozusagen als alternative Visitenkarten zu lesen. Denn zu den Vorzügen, die das Reisen bietet, gehört vor allem das Kennenlernen von Fremden, die einem im fernen Land ein herzliches Willkommen bereiten, dem anonyme Frühstück im Hotel einen familiären Anstrich geben, am Abend ernsthaft auf unser Wohl trinken oder durch eine spontane Stadtführung, einen warmen Tee, ein tiefsinniges Gespräch oder ein gemeinsam bestandenes Abenteuer unsere Zuneigung gewonnen haben.


Genau diesen Menschen kann man dann, sozusagen als Erinnerung, Dankeschön oder Kontaktdatenblatt ein „Foto von daheim“ da lassen. Und durch ganz besondere Bilder die eigenen Geschichten besonders gut untermalen. Das wäre dann das persönliche Bücherregal, das heiß geliebte Motorrad, der Schattenplatz unter dem Lieblingsbaum, der von Mutter geerbte Rosenstock oder eben doch ein stinknormales Familienbild. Beschriftet oder nicht, hinterlässt eine solche Geste sicher mehr Eindruck, als eine steife Visitenkarte, wetten?
Tja, eine Kamera ist natürlich ein wichtiges Urlaubsaccessoire, aber was sollen die „Fotos von daheim“? Schließlich verreist man doch um Neues zu sehen, eine Abwechslung vom Alltag. Die Heimat bekommt man schon früh genug wieder zu Gesicht, denn die Urlaubszeit verfliegt eigentlich immer viel schneller als einem lieb ist.

(Bundesarchiv, Bild 183-L0409-0023 / CC-BY-SA)


Doch die „Fotos von daheim“ sind auch nicht unbedingt als Erinnerungsstück gemeint, nicht als Heimwehmittel oder die Mahnung an „Zuhause ist es doch am schönsten“. Portraits der Lieben oder des Haustiers schmücken ohnehin die Brieftaschen vieler Reisenden. Da ist man entweder der Typ für oder eben nicht.
Die Bilder, von denen ich hier spreche, sollten jedoch eine Auswahl an Lieblingsmotiven sein und sind sozusagen als alternative Visitenkarten zu lesen. Denn zu den Vorzügen, die das Reisen bietet, gehört vor allem das Kennenlernen von Fremden, die einem im fernen Land ein herzliches Willkommen bereiten, dem anonyme Frühstück im Hotel einen familiären Anstrich geben, am Abend ernsthaft auf unser Wohl trinken oder durch eine spontane Stadtführung, einen warmen Tee, ein tiefsinniges Gespräch oder ein gemeinsam bestandenes Abenteuer unsere Zuneigung gewonnen haben.
Genau diesen Menschen kann man dann, sozusagen als Erinnerung, Dankeschön oder Kontaktdatenblatt ein „Foto von daheim“ da lassen. Und durch ganz besondere Bilder die eigenen Geschichten besonders gut untermalen. Das wäre dann das persönliche Bücherregal, das heiß geliebte Motorrad, der Schattenplatz unter dem Lieblingsbaum, der von Mutter geerbte Rosenstock oder eben doch ein stinknormales Familienbild. Beschriftet oder nicht, hinterlässt eine solche Geste sicher mehr Eindruck, als eine steife Visitenkarte, wetten?

Donnerstag, 12. Januar 2012

... meine Kamera für Urlaubsfotos.


Mit nichts schmückt der Tourist sich lieber, als mit seiner Kamera. Im Zeitalter der Digitalen Fototechnik ist das bildhafte Dokumentieren des Urlaubs eine Selbstverständlichkeit. Und es geht so einfach: Selbst die kleinsten unter den Apparaten erzeugen eine akzeptable Bildqualität und sind verdammt gut zu verstauen, wenn sie denn mal aus der Hand gelegt würden.
Aber nein, dank scheinbar unbegrenzter Akkulaufzeit und Speicherkapazität für unzählige Fotos ist die Kamera bei manchen Reisenden wie festgewachsen und man muss sich unwillkürlich fragen, ob betreffende Personen das Urlaubsziel jemals mit ihren eigenen Augen betrachtet haben.
Das Fotoformat begrenzt den eigentlich so fernen Horizont, beschneidet Panoramen und setzt den Fokus mehr auf das Dokumentieren, denn Erleben. 



Zwar kann man sich - Talent vorausgesetzt - sicher sein, zu Hause auf ein immenses Repertoire an kunterbunten Urlausaufnahmen zurückgreifen zu können, die das Album schmücken oder vor Freunden und Kollegen Eindruck schinden, doch hat diese fotografische Inflation auch einige Nachteile:
Erstens ist man, wie bereits erwähnt, „hinter der Linse gefangen“. Ddie Angst, ein gutes Motiv zu verpassen, sitzt dabei immer im Nacken. Und zweitens möchte man die fertigen Urlaubsbilder eigentlich gar nicht mehr recht betrachten, da man sie ja dank des Kamerabildschirms bereits alle kennt und mit der Masse zum Teil überfordert scheint. Sortieren, Löschen, Verschieben - Wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual.
War es da nicht spannender, als man nach dem Urlaub noch auf seinen Bilder warten musste. Nicht wissen konnte, ob überhaupt ein Motiv gelungen ist, zudem man maximal 32 Bilder pro Film zu „verarbeiten“ hatte? 



Heutzutage wohl kein Ersatz, aber dennoch eine charmante Ergänzung zur digitalen Technik ist in jedem Fall eine Einwegkamera. Die knalligen Fotokästchen liefern eine erstaunlich gute Bildqualität und sorgen nach dem Urlaub ohne „Vorab-Ansicht“ für den gewünschten Überraschungseffekt. Zudem sind die Plastikkameras für Taschendiebe wenig interessant, was zumindest einen Teil der Urlaubsbilder vor dem Zugriff unbefugter Finger schützt.
Wirklich toll sind auch die Einweg- Unterwasserkameras völlig neuen Blickwinkel. Und wenn der Film voll ist, heißt es: „Ausgeknipst und Augen auf…“